Mütterpflege bedeutet:
Das Berufsbild der Mütterpflegerin kommt ursprünglich aus dem Niederländischen (kraamverzorgster) und bezeichnet die traditionelle Wöchnerinnen- und Säuglingspflege. 
Mütterpflegerinnen haben durch ihre Ausbildung Fachkenntnisse im Bereich Schwangerschaft, Wochenbett und erstes Lebensjahr eines Kindes. 
 
Neben dem Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme ist in Deutschland die Mütterpflege eine individuelle Unterstützung im Wochenbett und der Zeit danach.
Aber auch in dem Fall, dass die haushaltsführende Person durch Krankheit, stationären Krankenhausaufenthalt oder Verletzung nicht in der Lage ist den Haushalt weiterzuführen, kann eine Mütterpflegerin in Anspruch genommen werden. 
Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen (mit-)getragen.
Als Grundlage dienen der $24h des SGB V (Haushaltshilfe bei Schwangerschaft und Entbindung, zuzahlungsfrei) 
und der $38 des SGB V (Haushaltshilfe im Krankheitsfall, zuzahlungspflichtig).
Voraussetzung dafür ist, dass keine im Haushalt lebende Person in dieser Zeit den Haushalt weiterführen kann und mindestens ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt lebt. 
Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse muss die Notwendigkeit durch einen Arzt attestiert und danach ein Antrag auf Haushaltshilfe bei der Krankenkasse gestellt werden
Die Dauer und den Umfang meines Einsatzes legt die jeweilige Krankenkasse individuell fest. 

Gerne kannst Du auch darüber hinaus meine Dienste als Privatleistungen in Anspruch nehmen; zum Beispiel wäre das ein sinnvolles Geschenk zur Geburt von den Großeltern, der Familie oder den Freunden.

 


Begleitung und Unterstützung in der Schwangerschaft, nach der Geburt und dem ersten Lebensjahr:

Eine Frau, die in dieser  besonderen Zeit + Umständen eine Mütterpflegerin an ihrer Seite weiß, hat Ruhe und Zeit, in ihrer neuen Situation anzukommen.

Sie erfährt Zuwendung, Hilfe und Wertschätzung und kann so gestärkt in ihre Rolle als Mutter hineinwachsen.

Diese Ruhe überträgt sich auch auf das Neugeborene und den Rest der Familie.


Als Mütterpflegerin bin ich so viel wie nötig da und ansprechbar, ohne das Familienleben zu stören.

Ich bin gesprächsbereit, höre dir bei allem was dich bewegt zu und stehe unter Schweigepflicht.

Ich habe die Bedürfnisse der Mutter im Blick, dazu zählen unter anderem:

Pflege:

               Unterstützung der Mutter bei der Pflege ihres Babys, bzw. der Geschwisterkinder

Unterstützung bei der Wochenbettpflege (in Absprache mit der betreuenden Hebamme)

               Das Baby verstehen – den achtsamen Umgang mit dem Baby erlernen     

Für Ruhe und Entspannung der Mutter sorgen

 

Betreuung:

               Geschwisterkinder beaufsichtigen (spielen, lesen, spazieren gehen)

               Babybetreuung

               Hol- und Bringdienst zum Kindergarten

               

Hausarbeit:

               Entlastung bei der Organisation des Haushaltes

               Ausführen haushaltsnaher Tätigkeiten

Einkaufen

Putzen, Saugen, Fegen

Wäschepflege


Begleitung:

Begleitung zu Arztbesuchen

            Unterstützende Gespräche:  

 bei Problemen des Alltags

in herausforderten Zeiten

bei Stillproblemen

Zeitmanagement

nach Stiller Geburt oder Todgeburt

nach belastender oder traumatischer Geburt

nach Schwangerschaftsabbrüchen



 

Die Aufgaben und Umstände meiner Arbeit sind so facettenreich und individuell wie die Frauen und ihre Lebensumstände selbst!





Stillberatung:


Seit November 2025 bin ich zertifizierte Stillberaterin und Laktationsberaterin.

Meine Zertifizierung zur Stillberaterin und Laktationsberaterin habe ich bei elearning-stillberatung.de gemacht

Nun kann ich euch zusätzlich zur Mütterpflege noch weitere, hilfreiche und nützliche Angebote und Unterstützung anbieten.

Die Kosten für die Stillberatung werden in der Regel nicht von den Krankenkassen bezahlt.